Inge Schmid-Göppert

Über mich

Meine Grundschullehrerin sagte einmal über mich:
„Da ist mehr drin als rauskommt!“
Diese Aussage sollte sich als Ausdruck meiner Lebensaufgabe erweisen: herauszubringen, was in mir steckt – in der psychologischen Terminologie würde es heißen mein Potential zu entfalten und darüber zu meinem Selbst zu finden.

Auf dem Weg dahin sind mir viele Menschen begegnet, die mir Gelegenheit gaben, immer wieder neue Aspekte meiner Persönlichkeit zu entdecken. Mein Interesse am Menschen und seinen Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln, veranlasste mich dazu, Sozialpädagogik zu studieren.
Während meiner Berufstätigkeit entstand in mir das Bedürfnis, meine Kenntnisse über menschliche Dynamiken und Veränderungsprozesse zu erweitern. Dies fiel in die Zeit der aufblühenden Selbsterfahrungsbewegung Ende der 80-er Jahre. Damals wuchs in mir die Erkenntnis, dass ein weitaus größeres Potential in mir vorhanden war als ich bisher glaubte. Ich entschloss mich zu einer Ausbildung in Körperorientierter Gestalttherapie bei Sid Gershenson und Team. Diese sollte zu einer tiefgreifenden Erfahrung in meinem Leben werden.
Die Gestalttherapie brachte mich mit weiteren Facetten meines Selbst in Kontakt. Die Auswirkungen davon machten sich sowohl in meinem beruflichen als auch privaten Leben bemerkbar.

In der darauf folgenden Zeit machte ich die Erfahrung, dass nicht alle inneren Prozesse therapeutisch zugänglich sind. Es war eine Änderung der Perspektive erforderlich. Diesen Blickwechsel fand ich im Sozialen Buddhismus mit seinem Menschen- und Weltbild, dem ich Anfang der 90-er Jahre begegnete. Mit seinem grundlegenden Prinzip von Ursache und Wirkung und der zentralen Bedeutung des Mitgefühls für alles Lebende hat er meine Sicht auf die Welt und meine Arbeit noch einmal entscheidend verändert und meinen Blick geweitet.

Für all die Erkenntnisse auf meinem bisherigem Weg bin ich meinen Lehrern, insbesondere meiner spirituellen Lehrerin und Dharma-Meisterin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim zutiefst dankbar.

Mein Anliegen

Geburt – Alter – Krankheit – Tod und all das, was dazwischen liegt, ist das Leben.

Leben heißt Wandel

Es liegt in der Natur des Menschen, dass Wandel geschieht. Die verschiedenen Lebenssituationen des Menschen machen es erforderlich, Ressourcen zu entwickeln, um diesen Situationen auf eine gute Weise begegnen zu können.

Neben erfüllenden Momenten gibt es im Leben Umstände, durch die wir uns belastet fühlen und leiden. Diese Umstände hängen oft mit der Unbeständigkeit des Lebens und den damit einhergehenden Veränderungsprozessen zusammen.

Sie können sich in Beziehungskonflikten zeigen, Trennungen und Verluste von wichtigen Bezugspersonen betreffen oder Ausdruck von nicht erfüllten Bedürfnissen und Sehnsüchten sein.

All diesen Situationen ist gemeinsam, dass sie einen neuen Blick und eine neue Bewertung erfordern. Phasen von Übergängen können uns veranlassen, uns auf den Weg und die Suche nach Lösungen zu machen.

Die schwierigsten Zeiten im Leben haben oftmals das größte Potential dafür, dass wir neue Erkenntnisse für unser Leben gewinnen, zufriedener und glücklicher werden und andere daran teilhaben lassen.

Wenn wir das Glück hatten gute Ressourcen aufbauen zu können und geeignete Menschen um uns haben, die uns durch solche Zeiten hindurchhelfen, können wir die entsprechenden Schwierigkeiten überwinden. Sind wir nicht in dieser glücklichen Lage, so ist es sicher empfehlenswert, sich Unterstützung zu holen.

Ich verstehe das Leben – mit allem, was es zu bieten hat – als Aufgabe, die es anzunehmen und zu bewältigen gilt. Wir können uns dieser Aufgabe stellen, daran reifen, wachsen und das Leben genießen.

Vita

Jahrgang 1956
Lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Freiburg
Heilpraktikerin für Psychotherapie (HP)
Dipl. Sozialpädagogin / Studium in Hildesheim
Weiterbildung in Körperorientierter Gestalttherapie beim IGTC, bei Sid Gershenson und Team in Schleswig-Holstein
Weiterbildung bei Conny Stauss / Bad Grönenbach (Prozessorientierte Beratung- Gestalttherapie)
Weiterbildungen beim Gestaltinstitut in Karlsruhe (Traumatische Störungen)
Weiterbildung in Achtsamkeitsbasierter Beratung bei Andreas Knuf und Matthias Hammer in Konstanz und Stuttgart
Weiterbildung zur Interkulturellen Mittlerin
Fortbildung Züricher Ressourcen Modell (ZRM)
Kassenärztliche Anerkennung für die Durchführung von Soziotherapie
Zahlreiche Fortbildungen und Tagungen in sozialpsychiatrisch relevanten Themen

Beruflicher Schwerpunkt als Dipl. Sozialpädagogin:
Sozialpsychiatrie: langjährige beratende und begleitende Unterstützung von psychisch erkrankten Menschen und deren Angehörigen
Ambulante und stationäre Tätigkeiten
Einzelberatung und Begleitung
Gruppenarbeit

Freiberufliche Tätigkeit als Gestalttherapeutin:
Einzel- und Gruppenarbeit
Entspannung und Meditation

 

Seit 1991 Praxis des Sozialen Buddhismus.
Disciple von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim.

Mitautorin des Buches:
„Zu zweit unterwegs“ – Paarbeziehungen und Sozialer Buddhismus